Zeltkonstruktion

kostengünstige Alternative - der Eigenbau.

Der Materialaufwand betrug ca. 250 Euro

 

 

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zeltbau2.JPG   zeltbau3.JPG
 



 


Bauanleitung:
Das Zelt besteht aus folgenden Bauteilen:
Eckpunkte:  4-Kant Eisenrohr 50x50mm (Materialdicke: 3mm)

       a. 16 Stück a 15cm, auf einer Seite im 45 Grad Winkel
            geschnitten

       b.   8 Stück a 15cm, auf einer Seite im 10 Grad Winkel
            geschnitten

           c.   4 Stück a 15cm, auf einer Seite 2x im 45 Grad Winkel
             geschnitten

 




 

d.   5 Stück a 15cm, gerade                                      

daraus entstehen

     4 Eckpunkte am Boden            (je Ecke: 2x a und 1x b)

     4 Eckpunkte in 2 Meter Höhe  (je Ecke: 2x a und 1x b    
                                                                                sowie 1x c)           

     1 Kreuz                                 (5x d)                                        

 

 

 




 

Zeltstangen: 42x42mm Fichtenkanthölzer oder Hartholz
(Esche, Buche...)

      a.     4x 250cm, jeweils an den Enden auf 45 Grad geschnitten

      b.     4x 200cm, jeweils an den Enden auf 45 Grad geschnitten

      c.      4x 200cm, jeweils an den Enden auf 10 Grad geschnitten

      d.     4x ca. 125cm, an einem Ende doppelt auf 45 Grad               
                                 geschnitten


 

 




 

e.    1x ca. 130cm, an einem Ende ein Rundstab als Führung
für die Zeltspitze eingesetzt                                                
                                                                                                         

     f.     2 Rundstäbe als Stangen für das Vorzelt                                 


 

 

 



 


Zeltplane:
imprägnierter Zeltstoff, ca. 35 qm

     a.  3 Trapeze, 250/200cm breit, 205cm hoch  (zzgl. Naht !!!)            Seitenwände

            b.  2 halbe Trapeze, 75/50cm breit. 205cm hoch  (zzgl. Naht !!!)  Vorderseite

            c.   4 Dreiecke, 200cm breit und ca. 160cm hoch  (zzgl. Naht !!!)   Dach

            d.   1 Rechteck, 120cm breit und ca. 205cm hoch (zzgl. Naht !!!)   Eingang

            e.   1 Rechteck, 200cm breit und ca. 200cm lang  (zzgl. Naht !!!)   Vordach


 

 

 




 

Beim Zeltbau sind ein paar Dinge zu beachten:

 

Alle Nähte sollten so genannte „Kappnähte“, also doppelt
genäht, sein. Sie verhindern das Eindringen von Wasser.     

Die schrägen Kanten der Dreiecke für das Dach müssen „hohl“ geschnitten werden.
 So lässt sich später eine bessere Spannung aufbauen.


 

 

 




 

Die Spitze des Dachs mit Leder verstärken, um es zu entlasten.

Das obere Ende, der Mittelstange, wo auch der Rundstab eingesetzt ist, wird mit
einem aufgeschnittenen, halben       Tennisball abgedeckt. Dadurch verteilt
sich der Zug der Zeltplane in alle Richtungen und verhindert ein einreißen.     

Auf der Innenseite der Zeltplane im Bereich des Zeltgestänges Klettbänder oder Lederriemen anbringen, um sie mit den Kanthölzern zu verbinden. Dies
sollte auf jeden Fall im Bodenbereich, in den Schrägen und an dem oberen
Quadrat geschehen. So kann sich, im Falle eines Sturms
 der Wind nicht fangen.

 

 

 




 

Die Eckteile und auch das Kreuz, sowie die Zeltstangen
unbedingt mit gleichmäßigen Bohrungen versehen, durch
 die dann Metallbolzen oder Gewindeschrauben gesteckt werden.
So wird ein Auseinanderfallen des Gestells
verhindert.

 

 

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