Das Jahr 2009 bringt viel Arbeit mit sich.
Ein neues, etwas größeres Katapult soll entstehen!
War es einerseits der Wunsch unseres Lehnsherren, das vorhandene
Katapult etwas zu verstärken, so haben wir eh schon seit Wochen
den Wunsch nach einem neuen Projekt.

Wie praktisch, wenn in der Nachbarschaft ein altes Haus abgerissen werden
soll! Mit vielen alten und trockenen Balken .........

Für eine technische Zeichnerin und einen Ex-Schreiner kein Problem,
aber eine Herausforderung !

 






Für eilige Leser, hier die Links zu den einzelnen Bauabschnitten:

                         Abschnitt1:   diese Seite
                         Abschnitt2:   Gewichtskorb                  
                         Abschnitt3:   die ersten Freiversuche
                         Abschnitt4:   die Räder und erste Rollversuche

                 Abschnitt5: der erste Schuss




 

als erstes werden die Grundbalken verstärkt, damit sie nicht weiter reißen




 

die Querstücke bekommen eine Gewindestange und werden verleimt




 

Die Hauptbalken werden ausgespart und die Querteile eingepasst




 

Die Berechnungen für den Aufbau laufen an





 

es folgte der Bau von 4 Dreiecken aus Balken 10x10 cm,
die die Seitenteile ergeben sollen. Zusätzlich wurden hier
Verstrebungen eingesetzt um später der Belastung standhalten
zu können, von der wir noch nicht genau wissen, wie groß
sie sein wird.





 

hier mal im Detail die Holzverbindungen an den Haupt-Trägerbalken.
Es ist angedacht, durch die Querträger sowohl die Seitenteile, als auch die
Achsen für die Räder zu fixieren.

Mit Sicherheit nicht historisch korrekt, aber dafür eher leicht
zu zerlegen und wieder zusammenzubauen. Das ist ja ein
ganz wichtiger Aspekt in diesem Fall - eben die Mobilität und das
Transportproblem.




 

Die Seitenteile werden oben durch 2 Stahlhülsen zusammengehalten,
in denen die Führungshülsen für die Welle eingearbeitet sind.

Der kurze, also vordere Teil des Wurfarms wird komplett aus Stahl.
Der Gedanke kam mir deswegen, weil ja mit brennenden Geschossen
gearbeitet wird. Und wenn´s mal wieder länger dauert, bis der
Befehl zum Feuern kommt, fackelt mir der Arm wenigstens nicht ab.

Innen bekommt er bereits eine Bleifüllung als Gegengewicht(~50kg)
zusammen sieht das im Rohzustand dann ungefähr so aus......




 

na dann spielen wir mal Silvester und gießen ein wenig Blei !
Das ist nicht ganz ungefährlich, denn die entweichenden Gase sind
    
HOCHGIFTIG !!!

Als Material dienten dafür alte Auswuchtgewichte.




 

Es hat sich ganz schnell gezeigt, dass diese Methode nicht so gut ist.

Es würde immer nur eine kleine Menge Blei verflüssigt werden und sich mit
der darauf folgenden nicht mehr verbinden. So wären im Wurfarm einzelne,
lose Schichten.

Also dann eben auf die andere Weise.....

Wurfarm übers Feuer und rein das Zeug !




 

Die Wartezeit kann man hervorragend nutzen ......




 

.....und sich aufwärmen......




 

und das kann dauern, bis das Blei schmilzt ......




 

manchmal wird nachgedrückt.....




 

hier noch mal ein wichtiges Foto: die Dämpfe!! HOCHGIFTIG !!!




 


Das Wochenende zeigt sich von seiner herrlichsten Seite und es
regnet wie'd Sau!

Was gibt's da schöneres, als ein wenig weiter zu basteln?

So wurde der Rohaufbau in der Garage mal gestellt.




 

na? kriegt da schon jemand ein wenig Angst.........




 

ja, es wird etwas mächtiger und giftiger, als unser kleines Katapult




 

Jetzt kommen erst mal viele Kleinarbeiten und dann der Korb
für das Gegengewicht. Da müssen schon noch ein paar Kilo
draufgelegt werden.

Ein PC Programm zum errechnen der Schussweite hat uns
verraten, dass wir bis zu 120 Meter erreichen

      arme Söldner ..........

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