nachdem ich meinen Helm verkauft hatte, weil er mir mit 1mm Materialdicke
etwas zu dünn erschien und außerdem auch etwas klein war, entschloss ich mich, es selbst zu versuchen und einen neuen Helm zu bauen. Materialdicke 2mm und
damit auch tauglich gegen härtere Treffer z.B. durch eine Lanze.

Eine genaue Bauanleitung hab ich hier nicht vorgesehen,
denn es sind nur 4 Teile.

 



 


der untere Teil

 

 




 


Das Biegen der Teile ist etwas mühselig, aber machbar. Der gestrichelte Bereich
 der oberen Schablone ist der Bereich fürdie Überlappung und des Vernietens.
So kann manden Helmumfang auch genau bestimmen. Hier hab ich einen
Umfang von ca. 65 cm, der es mir ermöglicht unter dem Helm auch eine
gepolsterte Haube und eine Kettenhaube zu tragen.

 



 


der obere Teil

 

 




 


dieser Bogen ergibt den oberen Teil des Helmes. begonnen
wird im vorderen Bereich bei dem Nasal und dann Schritt für Schritt wird der
Bogen um den unteren Teil angelegt. Ein Überstand nach unten von ca. 15mm ist angebracht, denn dort wird er später vernietet. Auf der rechten Seite der
Schablone hab ich ein Stück zugegeben, damit es nach dem
Biegen zusammen geschnitten werden kann.

 




 

Für den Deckel hab ich keine Schablone gemacht, was auch
nicht nötig ist. Die Form ergibt sich und durch das Auflegen
des Helmes auf Pappe lässt sich diese leicht herstellen. Der
Deckel kann entweder ebenfalls aufgenietet oder
angeschweißt werden. Ich entschied mich für das Schweißen,
 weil durch die später angebrachte Helmzier nichts mehr
davon zu sehen sein wird.

 




 

Das Resultat sieht inzwischen so aus:

 

 

 




 

die "Drachenflügel" entstanden aus Multiplex-Sperrholz 22mm und wurden im
unteren Bereich noch mit normalem Sperrholz aufgedoppelt, so dass eine plastische Wirkung entsteht.
Nach dem Ausschneiden und Feilen bekamen sie einen Überzug aus Epoxydharz,
der sie absolut wasserfest macht. Die Befestigung am Helm wurde durch
eingeschraubte Muffen in den Hörnern und Bohrungen im Helm erzielt.

Zum Abschluss noch etwas Stoff, eine Stunde an der
Nähmaschine und der Helm ist fertig.

 

 




 

Die "Drachenflügel" wurden noch bemalt und durch eine
spezielle Lackiertechnik ein toller Effekt erzielt, der diese alt
und "echt" aussehen lässt (Detail hier)

 

im Inneren des Helms findet man einige Polster, mit Leder überzogen,
die einen genauen Sitz des Helmes gewährleisten.

 

 

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