preisgünstige Herstellung eines Streitkolbens

 





 

Ein Streitkolben ist schon eine mächtige Waffe! Aber sie hat
auch einen mächtigen Preis, wie ich schon so bei manchem Hersteller
gesehen habe (100Euro + ). Also war die Versuchung groß,
 es selbst mal zu probieren und so
entstanden 2 Variationen
 

 - die mit dem Holzgriff, schlicht und einfach

 

 

 



 

und die Neue -                            mit Metallgriff,
 schwer, verspielt und doch sehr gemein.


(klick aufs Bild)

 

 

 



 

für beide Ausführungen dienten Rohlinge, bestehend aus
einem stabilen Eisenrohr, 30mm Durchmesser und je 5 Spitzen aus 5mmStahlblech,
 die ich mir beim Schlosser hab machen lassen.
Der Grund dafür, dass ich sie nicht selbstgefertigt
 habe ist, dass ich mich voll auf die Schweißnähte verlassen können muss,
und diese auch so dick sein sollen, dass ich sie später mit der Flex und
einer Lamellen-Schleifscheibe
bearbeiten kann. Mit der Schleifscheibe werden die Nähte
soweit abgetragen, dass man sie als solche nicht mehr
erkennen kann.

 

 



 


als Stiel verwendete ich bei der ersten Ausführung einen
 Rundstab aus Esche, dem wohl einzigen Holz, was eine starke Belastung aushält.
 Der erste Versuch war mit einem Stiel aus Buche -
dieser Versuch ging schief und nach wenigen Hieben ist er gebrochen!
Das kann gefährlich enden !!

 



 

Bei der zweiten Ausführung                       ging ich einen Schritt weiter
und nahm ein Eisenrohr mit einer 3mm Wandung.

 

 



 



Das Rohr passt exakt in die "Krone" und die Bauteile wurden oben mit Vollnieten verbunden. Das Rohr ist, weil es dünner ist als der Holzstiel, nur unwesentlich
schwerer -dafür aber noch stabiler.

Die einzelnen Spitzen der Krone wurden mit der Flex geformt,
 was dem Streitkolben eine zierlichere Form gibt, die mir auch besser gefällt.

 

 

 

 

 

Als Griff wurde Leder verwendet, was ich um das Rohr
gespannt und vernäht habe. Den Abschluss oben und unten
 bilden zwei Ringe aus Kupfer, hergestellt aus einem Verbindungsstück für Wasserleitungsrohre (gibt's im
Baumarkt). Diese wurden aufgesteckt, und mit ein paar Bohrungen
(auch durch das Eisenrohr) von innen vernietet.

Der Kostenaufwand pro Streitkolben ist ähnlich und betrug
 ca. 30 Euro und ein paar Stunden Arbeit. Könnt ihr selber schweißen,
wird es bestimmt noch um einiges billiger.

 

 

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