Wenn nun schon ein                                      großes Zelt vorhanden ist,
 soll es auch gebührend ausgestattet werden. Da ist der
Gedanke an Scherenstühle nicht weit. So hab ich auch eine wunderbare Anleitung im Internet gefunden, die "Meister Willamus" mit viel Liebe bereitgestellt hat.
Die Anleitung findet ihr unter:
http://www.tabula-libertatis.de/stuhl.htm

Mit dem Fertigen einer Schablone zum Fräsen an einer großen Maschine begannen
die ersten Schritte. Aus meinen alten, inzwischen zu klein gewordenen
Tischplatten, entstanden die wichtigsten Teile. Abweichend von der o.g.
Bauanleitung nur in Fichte.




Die Schablonen hab ich                         auf das Werkstück geschraubt
und zwar genau an den Mittelpunkten der späteren Achse und
der Verstrebungen bzw. Halterungen für den Lederbezug.




 


Die Ausklinkungen ergaben sich durch den Ausstellwinkel und dem
zusammenklappen der beiden Teile. Die Tiefe der Aussparungen ist
exakt die Hälfte der Materialdicke, sodass die Beiden Teile
genau eben sind.

 




 



An den vorgesehenen Stellen wurden Löcher gebohrt,
durch die Streben gesteckt und später verkeilt werden,
die auch das Leder für die Sitzfläche tragen.

 

 




 

vom verleimen der Stühle bin ich aus Transportgründen abgekommen, denn in Teilen lassen sie sich wesentlich besser transportieren.

Nach dem Verzieren mit Schnitzereien wurden die einzelnen Teile gebrannt und
versiegelt gegen Feuchtigkeit. Als Sitzfläche dient schwarzes Koppelleder.

Und so sieht nun das Ergebnis aus:

(Klick auf die Bilder zeigt die Stühle in groß)

 

 

 

 




aber was sind zwei Stühle           ohne einen passenden Tisch ?

So hab ich aus Leimholz einen einfachen Tisch dazu gebaut und in dessen Mitte ein Schachbrett eingelassen. Das Material des selbstgebauten Schachbrettes ist
CORIAN - ein "künstlicher Stein". Das Material ist absolut witterungsunempfindlich,
 lichtecht und resistent gegen Hitze. Der Hintergedanke ist, dass man darauf auch gefahrlos einen Kerzenleuchter abstellen kann, ohne einen Brandschaden zu
bekommen. Dank meines ehemalig ausgeübten Berufes, dem
Schreinerhandwerk, hatte ich noch etwas Material übrig,
denn es ist sehr teuer und der Wert des Schachbrettes
übersteigt sicherlich 200 Euro.

 

 

 

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